Investor:innen-Call: Deutliches Plus im 1. Halbjahr und große Wachstumsschritte

09.2026 - Zurück zur Übersicht

Ein starkes erstes Halbjahr, ein deutlicher Ergebnisanstieg und zahlreiche Projekte auf dem Weg zur Umsetzung: Beim Investor:innen-Call am 2. September informierte der W.E.B-Vorstand die Aktionär:innen über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die nächsten Wachstumsschritte. Die zentrale Botschaft: Die höhere Stromproduktion wirkt sich positiv auf das Ergebnis aus – und gleichzeitig schafft eine gut gefüllte Projektpipeline die Basis für den weiteren Ausbau des Kraftwerksportfolios.

Im Investor:innen-Call im September standen neben dem ersten Halbjahr 2026 und dem bevorstehenden Aktienrückkauf vor allem die laufenden Bauprojekte und die weitere Projektpipeline im Mittelpunkt. Michael Trcka, Vorstand Finance, und Florian Müller, Vorstand Project Development, gaben dabei einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen und die nächsten Schritte.

Höhere Stromproduktion und deutliches Ergebnisplus

Das erste Halbjahr 2026 war von besseren Windbedingungen in Europa und dem positiven Beitrag neu errichteter Kraftwerke geprägt. Insgesamt produzierte die W.E.B in den ersten sechs Monaten 843,9 GWh erneuerbaren Strom. Die höhere Produktion wirkte sich entsprechend auf die Geschäftsentwicklung aus: Die Umsatzerlöse erreichten 92,6 Mio. EUR, das Ergebnis vor Steuern 16,3 Mio. EUR und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ausführliche Informationen zum Halbjahresergebnis finden Sie in unserer Newsmeldung zum Halbjahresbericht.

W.E.B realisiert den Projektwert des Windparks Ariano

Ein weiteres Thema des Investor:innen-Calls war der im Juli erfolgte Verkauf des Windparks Ariano. Der italienische Windpark mit 84 MW war 2024 in Betrieb gegangen. Mit der Transaktion nutzte die W.E.B im Rahmen ihres aktiven Portfoliomanagements eine attraktive Vermarktungschance. Die freiwerdenden Mittel fließen in den Ausbau der internationalen Projektpipeline. Weitere Details dazu bietet unsere Newsmeldung „W.E.B realisiert den Projektwert des Windparks Ariano und investiert in neue Wind- und Photovoltaikprojekte“.

145 MW vor Fertigstellung, mehr als 300 MW in Bauvorbereitung

Wie umfangreich die internationale Projektpipeline mittlerweile ist, zeigte Florian Müller im zweiten Teil des Calls. Allein 2026 sollen Projekte mit insgesamt rund 145 MW in Betrieb gehen. Gleichzeitig befinden sich bereits mehr als 300 MW in unterschiedlichen Stufen der Bauvorbereitung. Für diese Projekte liegen die erforderlichen Genehmigungen vor und die Stromabnahme ist gesichert. Finanzierungsverhandlungen und Anlagenbestellungen laufen oder sind bereits abgeschlossen. Zum Teil haben an den Standorten auch erste vorbereitende Arbeiten begonnen.

„2026 wird für die W.E.B wieder ein großer Schritt im Ausbau des Kraftwerksparks sein. Zugleich schaffen wir in diesem Jahr auch das Fundament für die nächsten großen Wachstumsschritte in den kommenden Jahren“, fasste Florian Müller die Entwicklung zusammen, der auch konkrete Einblicke in Projekte der einzelnen W.E.B-Länder bot.

Viel Bewegung in der internationalen Projektpipeline

In Frankreich sind die Anlagen des Windparks Poilly mit 25,2 MW bereits errichtet, derzeit laufen die Inneninstallationen. Die Inbetriebnahme ist für den Herbst geplant. Gleichzeitig schreiten mit Annay II und Moulin en Tonnerois die ersten Photovoltaikprojekte der W.E.B in Frankreich voran. Die beiden Agri-PV-Projekte verfügen über geplante Kapazitäten von rund 30 beziehungsweise 24 MWp.

In Deutschland entsteht derzeit der Windpark Wörbzig II mit 14 MW. Zum Einsatz kommen erstmals bei der W.E.B Windkraftanlagen mit einer Leistung von jeweils 7 MW. Darüber hinaus befinden sich deutsche Windkraftprojekte mit insgesamt rund 65 MW im Genehmigungsverfahren.

Auch die PV-Anlage Rohr II in Österreich mit 11 MWp nähert sich der Fertigstellung. Mehr als drei Viertel der Module sind bereits installiert. Gleichzeitig bereitet die W.E.B mit Spannberg IV, Maustrenk RI und Auersthal RI drei Windkraftprojekte mit insgesamt mehr als 145 MW vor. Darüberhinaus wurden im Frühjahr vier weitere Windparks mit insgesamt 184 MW zur UVP eingereicht.

Auch in Tschechien wurden wichtige Meilensteine erreicht. In Břežany steht die Erneuerung des bestehenden Windparks mit 10,2 MW bevor. Für den Windpark Rasnice mit 54 MW liegen nach dem Tarifzuschlag im April seit Juni auch die Baubewilligungen vor.

In Kanada läuft der Bau von Weavers Mountain planmäßig. Mit 16 Anlagen und 94,4 MW wird er der bislang größte Windpark der W.E.B. Und das nächste Großprojekt nimmt bereits Gestalt an: Sugar Maple mit 112 MW hat die erforderlichen Umweltgenehmigungen erhalten, der Baustart ist für 2027 vorgesehen.

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