Zwischenbericht zum 1. Quartal 2026

2026 startet mit AufwÀrtsentwicklung

05.2026 - ZurĂŒck zur Übersicht

Die W.E.B-Gruppe ist erfolgreich in das GeschĂ€ftsjahr 2026 gestartet: Die Stromproduktion lag im 1.  Quartal 2026 rund 15 % ĂŒber dem Vorjahreswert. Die Umsatzerlöse erhöhten sich dementsprechend von 46,7 Mio. EUR auf 54,4 Mio. EUR. Trotz höherer Aufwendungen konnte auch das Ergebnis vor Steuern deutlich gesteigert werden und erreichte 14,8 Mio. EUR – ein Plus von rund 72 % gegenĂŒber dem Vorjahr (8,6 Mio. EUR).

Treiber dieser Entwicklung waren vor allem gĂŒnstigere WindverhĂ€ltnisse und der Kraftwerkszubau aus den Vorperioden. Obwohl die Bedingungen weiterhin unter langjĂ€hrigen Durchschnittswerten lagen, stieg die Stromproduktion in Deutschland und Frankreich um mehr als ein Drittel. In Deutschland trugen dazu auch neue Kraftwerke bei. Im Hauptmarkt Österreich erhöhte sich die Produktion – unterstĂŒtzt durch die Inbetriebnahme von Spannberg IV im Juni 2025 – um 16 %. Insgesamt erzeugte die W.E.B-Gruppe im ersten Quartal 487,2 GWh Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 140.000 österreichischen Haushalten.

Ergebnis deutlich gesteigert

Die gestiegene Stromproduktion spiegelte sich entsprechend in den Umsatzerlösen wider, die im Berichtszeitraum 54,4 Mio. EUR erreichten (Q1/2025: 46,7 Mio. EUR). Gleichzeitig erhöhten sich die Aufwendungen insbesondere durch den Betrieb zusĂ€tzlicher Kraftwerke sowie durch StromzukĂ€ufe. Dennoch lag das operative Ergebnis mit 20,5 Mio. EUR deutlich ĂŒber dem Vergleichswert des Vorjahres (13,7 Mio. EUR). Aufgrund der laufenden Investitionen in neue Projekte stiegen auch die Zinsaufwendungen moderat an. Insgesamt erreichte das Ergebnis vor Steuern mit 14,8 Mio. EUR eine Steigerung um 72 % (Q1/2025: 8,6 Mio. EUR).

„Das erste Quartal 2026 bestĂ€tigt unseren eingeschlagenen Kurs. Verbesserte Windbedingungen und der gezielte Ausbau unseres Kraftwerksportfolios wirken sich positiv auf die Entwicklung der W.E.B aus. Entscheidend ist fĂŒr uns dabei, Projekte mit langfristig stabilem Ertragspotenzial umzusetzen und unsere Position in den W.E.B-MĂ€rkten konsequent weiter auszubauen“, erlĂ€utert Michael Trcka, Vorstand Finance.

Fokus auf das KerngeschÀft

Im Berichtsquartal verĂ€ußerte die W.E.B ihre E-MobilitĂ€tstochter ella an Wien Energie. Mit diesem Schritt setzt das Unternehmen seinen strategischen Fokus auf die Entwicklung und den Betrieb erneuerbarer Kraftwerke weiter fort. Die 2014 gegrĂŒndete ella gehörte zu den Vorreitern der ElektromobilitĂ€t in Österreich und hat den Ausbau der Ladeinfrastruktur wesentlich mitgestaltet. Im Rahmen der Transaktion wurden sowohl das gesamte Team als auch die bestehende Ladeinfrastruktur ĂŒbernommen.

Rund 145 MW in Bau

Parallel dazu setzt die W.E.B ihren internationalen Ausbaukurs fort. Aktuell befinden sich drei Windparks sowie ein Photovoltaik-Projekt in Bau. In Kanada entsteht mit Weavers Mountain das bislang grĂ¶ĂŸte Projekt der Unternehmensgeschichte mit einer Leistung von 94,4 MW. In Frankreich wird mit Poilly (25,2 MW) bereits der siebente W.E.B-Windpark errichtet. Auch in Deutschland schreitet der Ausbau voran: Am Standort Wörbzig entsteht mit Wörbzig II ein weiterer Windpark mit 14 MW. In Österreich realisiert die W.E.B mit Rohr II in der Steiermark ihre bislang grĂ¶ĂŸte Photovoltaik-Anlage mit 11,5 MWp.

„Die Nachfrage nach erneuerbarer Energie wĂ€chst weiter, gleichzeitig verĂ€ndern sich die Marktbedingungen laufend. Deshalb achten wir bei unserem Ausbau konsequent auf Wirtschaftlichkeit und langfristige Perspektiven. Durch aktives Portfoliomanagement und unsere gut gefĂŒllte Projektpipeline können wir Chancen gezielt nutzen und den Kraftwerkspark nachhaltig weiterentwickeln“, sagt Stefanie Market, VorstĂ€ndin Corporate Development.