Zwischenbericht zum 1. Halbjahr 2026: Mehr Stromproduktion und deutlich höheres Ergebnis
08.2026 - ZurĂŒck zur Ăbersicht
Die W.E.B blick auf eine erfolgreiches 1. Halbjahr 2026 zurĂŒck: Eine höhere Stromproduktion durch bessere Windbedingungen und die zusĂ€tzlichen ErzeugungskapazitĂ€ten aus den vergangenen Jahren sorgt fĂŒr einen deutlichen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis. Insgesamt produzierte die W.E.B-Gruppe 843,9 GWh Strom und damit rund 8 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Umsatzerlöse stiegen von 83,0 Mio. EUR auf 92,6 Mio. EUR, das Ergebnis vor Steuern konnte sich mit 16,3 Mio. EUR mehr als verdoppeln.
Bessere WindverhĂ€ltnisse und die zugebauten Kraftwerke aus dem vergangenen Jahr bildeten die wesentlichen Grundlagen dieser erfreulichen Entwicklung. Zwar blieben die Windbedingungen weiterhin unter den langjĂ€hrigen Durchschnittswerten, gegenĂŒber dem ersten Halbjahr 2025 verbesserte sich die Situation in Europa jedoch deutlich. Entsprechend legte die Stromproduktion in diesen MĂ€rkten zu, in Frankreich sogar um 20 %. In Deutschland und Ăsterreich trugen zudem die zusĂ€tzlichen KapazitĂ€ten aus Kraftwerken bei, die im Sommer 2025 in Betrieb genommen worden waren. Insgesamt erzeugte die W.E.B-Gruppe im ersten Halbjahr 843,9 GWh Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von mehr als 240.000 österreichischen Haushalten.
Ergebnis mehr als verdoppelt
Die höhere Stromproduktion wirkte sich entsprechend positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Die Umsatzerlöse erreichten im Berichtszeitraum 92,6 Mio. EUR nach 83,0 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2025. Auch das operative Ergebnis entwickelte sich erfreulich und stieg von 17,1 Mio. EUR auf 27,6 Mio. EUR.
Mit den umfangreichen Investitionen in neue Projekte erhöhten sich zugleich die Zinsaufwendungen. Dennoch konnte das Ergebnis vor Steuern mit 16,3 Mio. EUR gegenĂŒber dem Vorjahreswert von 7,2 Mio. EUR mehr als verdoppelt werden. Auch das Ergebnis je Aktie verbesserte sich deutlich und erreichte 3,4 EUR nach 1,2 EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
âDas erste Halbjahr 2026 zeigt deutlich die gegenĂŒber dem Vorjahr verbesserten Windbedingungen in Europa und zugleich den positiven Beitrag unserer neu errichteten Kraftwerkeâ, erlĂ€utert Michael Trcka, Vorstand Finance.
Vier Projekte auf der Zielgeraden
Mit vier weiteren Kraftwerksprojekten, die sich derzeit in Bau befinden und noch heuer in Betrieb gehen sollen, setzt die W.E.B ihren profitablen Wachstumskurs fort und erweitert ihr Portfolio gleichzeitig in vier W.E.B-LĂ€ndern. Florian MĂŒller, Vorstand Project Development, erlĂ€utert die Dimension des aktuellen Ausbaus: âInsgesamt wollen wir in diesem Jahr rund 145 MW neue ErzeugungskapazitĂ€t in Betrieb nehmen. 2026 wird damit fĂŒr die W.E.B erneut ein bedeutendes Jahr fĂŒr die Erweiterung unseres Kraftwerksparks.â
Beim kanadischen Windpark Weavers Mountain mit 94,4 MW, dem bislang gröĂten Windparkprojekt der W.E.B, werden derzeit die Anlagen errichtet. Beim französischen Windpark Poilly mit 25,2 MW ist die Anlagenerrichtung bereits weitgehend abgeschlossen. In Deutschland entsteht mit Wörbzig II ein weiterer Windpark mit 14 MW an einem Standort, an dem die W.E.B seit mehr als 20 Jahren aktiv ist. In Rohr in Ăsterreich wird ein zweiter Photovoltaikpark mit 11,5 MWp umgesetzt.
Im Juli â und damit nach dem Berichtsstichtag â verkaufte die W.E.B den italienischen Windpark Ariano. Ausschlaggebend fĂŒr die Transaktion waren die besonderen Rahmenbedingungen am italienischen Strommarkt, die eine attraktive Verkaufschance eröffneten. Die freiwerdenden Mittel flieĂen gezielt in den weiteren Ausbau der internationalen Projektpipeline. Weitere Details dazu in der Newsmeldung.