Bürgerdialog zur Windkraft in St. Bernhard-Frauenhofen

Gemeinsam die Energiezukunft gestalten

07.2026 - Zurück zur Übersicht

Auftakt des Dialogs mit Bürger:innen zur Windkraft in der Gemeinde St. Bernhard-Frauenhofen: Richard Schedl (EVN), Johannes Stacher (WKS), Linda Hofbauer (W.E.B), Bürgermeisterin Gabriele Kernstock und die externe Prozessbegleiterin Sigrid Stagl (Firma GUSTA, von links). © Eduard Reininger

Die Energiewende gelingt dann am besten, wenn sie gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestaltet wird. Genau diesen Weg beschreitet die Gemeinde St. Bernhard-Frauenhofen: Im Rahmen eines offenen Beteiligungsprozesses werden Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Diskussion über eine mögliche Nutzung der vom Land Niederösterreich ausgewiesenen Windkraftzone eingebunden.

Zum Auftakt informierte eine Plakataustellung die Besucher:innen über die Herausforderungen der Energieversorgung. Zugleich schuf die Veranstaltung einen Rahmen für offene Gespräche und den direkten Dialog mit den Expert:innen der WEB Windenergie, EVN Naturkraft und Windkraft Simonsfeld.

Für die W.E.B ist dieser Ansatz ein wichtiger Baustein einer nachhaltigen Energiezukunft. Windenergie ist ein wesentlicher Bestandteil einer sicheren, regionalen und klimafreundlichen Stromversorgung. Gleichzeitig ist klar: Projekte benötigen Transparenz, nachvollziehbare Informationen und den offenen Dialog mit der Bevölkerung.

Mit Informationsveranstaltungen und einer geplanten Gestaltungswerkstatt schafft die Gemeinde Raum für Fragen, unterschiedliche Perspektiven und konstruktive Gespräche. Ziel ist es, gemeinsam Chancen und Herausforderungen zu beleuchten und Empfehlungen für die weitere Entwicklung zu erarbeiten. Der Beteiligungsprozess wird dabei von der Firma GUSTA unter Leitung der Klimaökonomin Sigrid Stangl begleitet.

Als regionaler Energieversorger begrüßt die W.E.B diesen transparenten Weg. Eine erfolgreiche Energiewende lebt nicht nur von moderner Technologie, sondern vor allem von einer breiten Einbindung der Menschen vor Ort. Offene Kommunikation und die Möglichkeit zur Mitgestaltung schaffen Vertrauen und bilden die Grundlage für langfristig tragfähige Entscheidungen.

Die W.E.B wird den weiteren Dialogprozess aktiv begleiten und setzt sich weiterhin für eine Energiezukunft ein, die Versorgungssicherheit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung miteinander verbindet.