5 Jahre W.E.B-Standort Graz

Regional verwurzelt, gemeinsam gewachsen

07.2026 - Zurück zur Übersicht

Seit fünf Jahren entwickelt die W.E.B vom Standort Graz aus Wind- und Photovoltaikprojekte für die Steiermark, Kärnten und Salzburg. Das Jubiläum war Anlass, um gemeinsam mit Aktionär:innen, Partner:innen und Wegbegleiter:innen erfolgreiche Projekte wie die PV-Anlage für die VinziWerke zu feiern und den Blick in die Zukunft zu richten.

Aktionär:innen, Partner:innen und Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung ins Grazer Büro. Auch die W.E.B-Vorstände Michael Trcka und Florian Müller sowie die Geschäftsführer der W.E.B Erneuerbare GmbH, Arnold Kainz und Stefan Döber, nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit wichtigen Wegbegleiter:innen.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Entwicklung des Grazer Standorts. Was 2020 mit einer Person begann, ist heute ein siebenköpfiges Team. In den vergangenen fünf Jahren konnten bereits die Freiflächen-PV-Anlagen Rohr I und Rohr II nahe Hartberg auf den Weg gebracht werden. Im Rahmen der W.E.B-Initiative Green Energy 4 All setzte das Grazer Team eine gespendete Photovoltaikanlage für die VinziWerke in Graz um. Die Anlage im Wert von rund 30.000 Euro versorgt die soziale Einrichtung nun mit sauberem Sonnenstrom.

Einen spannenden fachlichen Einblick bot der Impulsvortrag von DI Josef Bärnthaler von der Energieagentur Obersteiermark. Er beschrieb das Windenergiepotenzial der Steiermark und veranschaulichte die Unterschiede der Windkraftplanung im Flachland und im alpinen Raum. Die Herausforderungen der Projektentwicklung in den Bergen schilderte Projektleiter Herwig Marx mit persönlichen Anekdoten: So musste er mehr als einmal die Tourenski anschnallen, um bei einer Schneelage von mehreren Metern ein LiDAR-Windmessgerät zu warten.

Der Abend bot nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch für einen Blick nach vorne. Florian Müller rückte das Zukunftsthema Speicher in den Fokus. Das Grazer Team entwickelt derzeit rund 16 Speicherprojekte mit einer Gesamtkapazität von mehr als 170 MWh. Dabei setzt die W.E.B sowohl auf Stand-alone-Speicher zur Stabilisierung des Stromnetzes als auch auf hybride Kraftwerke, bei denen Wind- oder PV-Anlagen mit Batteriespeichern kombiniert werden. So kann Strom aus Erneuerbaren noch effizienter genutzt und die Versorgungssicherheit weiter gestärkt werden. Mit einer gut gefüllten Projektpipeline und wachsender Kompetenz ist der Grazer Standort heute ein wichtiger regionaler Anker der W.E.B und wird die Energiewende im Süden Österreichs auch in den kommenden Jahren aktiv mitgestalten.