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Windpark Kuhs RI in Betrieb

04.2024 - ZurĂŒck zur Übersicht

Erweiterter Windpark hat seine erste Kilowattstunde Strom geliefert

Mitte April nahm das Repowering-Projekt Kuhs in Mecklenburg-Vorpommern seinen Betrieb auf. Der neue Windpark wird Strom fĂŒr mehr als 12.000 Haushalte produzieren. Die W.E.B freut sich mit dem deutschen Team ĂŒber die Erreichung dieses Meilensteins und ĂŒber die Leistungssteigerung von 6 auf insgesamt 18,8 MW am Standort Kuhs. 

Im Zuge des Repowerings wurden zwei der drei Anlagen aus dem Jahr 2004 zurĂŒckgebaut, die dritte Anlage bleibt weiter in Betrieb. Drei neue Anlagen wurden errichtet. Diese Vestas V150 mit einer Leistung von 5,6 MW ĂŒbertrumpfen die alten V90-Anlagen aus dem Jahr 2004 deutlich, die nur eine Leistung von 2 MW hatten.

W.E.B Vorstand Florian MĂŒller Ă€ußert sich zum Repowering: „Die Erneuerung von Windenergieanlagen Ă€lterer Bauart durch moderne Turbinen ermöglicht es uns, auf gleicher FlĂ€che mehr saubere Energie zu generieren. Das ist eine effektivere Nutzung der Standorte und ein wichtiger Beitrag zu Energiewende.“

Besondere Herausforderungen ergaben sich in Kuhs aufgrund der NĂ€he zum MilitĂ€rflughafen, was bestimmte HöhenbeschrĂ€nkungen fĂŒr die Anlagen notwendig machte. Mit einer Nabenhöhe von nur 123 Metern sind zwei der Anlagen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig niedrig. FĂŒr den Bau bedeutete es außerdem, dass die FlachgrĂŒndung abgesenkt werden musste.

Die Altanlagen wurden verkauft, sorgfĂ€ltig abgebaut und abtransportiert. Sie werden von einem anderen Betreiber weiterverwendet - ein ausgezeichnetes Beispiel fĂŒr die Langlebigkeit von gut gewarteten Windkraftanlagen. In Europa hat sich in den vergangenen Jahren ein funktionierender SekundĂ€rmarkt fĂŒr Windkraftanlagen entwickelt. Es gibt immer wieder Standorte, wo aus unterschiedlichen GrĂŒnden keine großen WindrĂ€der gebaut werden können, zugleich werden kleine WindrĂ€der immer weniger produziert. FĂŒr Betreiber ist es wirtschaftlich sinnvoll, solche Anlagen gĂŒnstig am Gebrauchtmarkt zu erstehen - eine Win-Win-Situation, denn die Anlagen produzieren noch weiter grĂŒnen Strom, bevor sie schlussendlich recycelt werden.