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W.E.B-Produktionsergebnis Oktober 2016

11.2016 - Zurück zur Übersicht

Produktionsergebnis bleibt unter den Erwartungen:
Der ruhige Herbst setzt sich im Oktober fort

Im Oktober fehlte die für den Herbst typische Dynamik in der Luftmassenbewegung. Atlantische Tiefdruckgebiete schafften es kaum nach Mittel- und Osteuropa vorzudringen. Die Gesamtproduktion von 58.744 MWh liegt somit unter den Erwartungen.

Das Windaufkommen in den pannonischen Regionen Weinviertel und Burgenland trotzte der schwierigen Windsituation und verhalf Österreich zu einem Produktionsplus. Deutschland, Frankreich und Tschechien verpassten ihre Zielvorgaben. Auch in Kanada konnte diesmal das Soll nicht erreicht werden.

Der Oktober 2016 zählt zu sonnenärmsten der letzten Jahre, ergo, Österreich, Tschechien und Italien erreichten die PV-Spartensollwerte nicht.

Die Trockenheit der letzten Monate konnte nicht kompensiert werden. Die Wasserkraftsparte schloss in Österreich und Deutschland unterdurchschnittlich ab.

Das Windaufkommen im Jahr 2016 ist außergewöhnlich schwach. Die kumulierte Produktion weicht per Ende Oktober um 52.420 MWh gegenüber unseren Plan-Annahmen ab. Aus heutiger Sicht wird es schwierig sein bis zum Jahresende den Rückstand im Windertrag noch aufzuholen.

 

Die Technologien im Überblick:

Windenergie:

  • Gesamtproduktion: -10,7%
  • Bester Windpark relativ: Sigleß +27,4%
  • Beste Windkraftanlage absolut: Parbasdorf II 808 MWh

Sonnenenergie:

  • Gesamtproduktion: -18,0%
  • Bestes Kraftwerk relativ: Seiersberg -9,5%

Wasserkraft:

  • Gesamtproduktion: -19,3%

Produktionsverlauf bisher:

  • Produktionsergebnis der W.E.B im Oktober: 58.744 MWh
  • Prozent der Jahresprognose: 72,74%