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F├╝r Kohle-Ausstieg: Kanadischer Premierminister sagt kanadischer W.E.B-Tochter Millionen-F├Ârderungen zu

Indigene als H├Ąlfteeigent├╝mer zweier Windfarmen so stark wie ein Donaukraftwerk

07.2022 - Zur├╝ck zur ├ťbersicht

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau (rechts) bei der Ank├╝ndigung der F├Ârderma├čnahmen f├╝r Windparks und Batteriesysteme Nova Scotia. Links im Bild: Sarah Rosenblat, Projektmanagerin der W.E.B-Tocher SWEB Development, Kody Blois, Mitglied des kanadischen Parlaments.

Know-how um gr├╝nen Strom als rot-wei├č-roten Export-Erfolg: Die kanadische Regierung f├Ârdert in der Provinz Nova Scotia den Bau zweier Windfarmen des nieder├Âsterreichischen Gr├╝nstromproduzenten WEB Windenergie AG. Die Projekte sollen gemeinsam beinahe dieselbe Leistung wie das Wiener Donaukraftwerk Freudenau aufbringen.

Angek├╝ndigt wurden diese guten Nachrichten von niemand geringerem als dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau h├Âchstpers├Ânlich. Als Kulisse f├╝r die Bekanntgabe der F├Ârderung diente der Windpark Hardwood Lands der W.E.B.

Der positive Effekt auf die Umwelt k├Ânnte nicht anschaulicher sein: Zeitnah zur Inbetriebnahme der neuen Windr├Ąder plant der lokale Energieversorger Nova Scotia Power, ein altes Kohlekraftwerk vom Netz zu nehmen.

Kanadische Ureinwohner als Projektpartner

F├╝r die beiden geplanten Windparks fand die W.E.B einen f├╝r ├Âsterreichische Verh├Ąltnisse au├čergew├Âhnlichen Partner: Die ÔÇ×Glooscap First NationÔÇť, ein Stamm kanadischer Ureinwohner, h├Ąlt etwa die H├Ąlfte der Anteile an den erneuerbaren Energie Projekten.

Die F├Ârderzusage alleine bedeutet noch nicht, dass die Windr├Ąder sich drehen werden. Dazu muss die W.E.B-Tochter SWEB Development noch eine Ausschreibung gewinnen, deren Sieger voraussichtlich im August bekanntgegeben werden.