Windkraft ist Winterkraft
Zwei Drittel der Windstromerzeugung erfolgen im Winterhalbjahr, da in unseren Breitengraden in den kalten Jahreszeiten mehr Wind weht.
Gerade in dieser Zeit, wenn Sonnenenergie knapper wird und Flüsse weniger Wasser führen, liefern Windkraftanlagen den meisten Strom und sorgen regelmäßig für neue Produktionsrekorde. So ergänzen sich die erneuerbaren Energieformen.
Wussten Sie schon?
Moderne Windräder drehen sich auch bei -30° Celsius noch und erzeugen weiter sauberen Strom.
Winter im Windpark
Grundsätzlich können die Flächen unter Windrädern uneingeschränkt genutzt werden. Egal ob zum Wandern, Radfahren oder für die Landwirtschaft. Bei bestimmten Wetterverhältnissen kann es aber zur Eisbildung auf den Rotorblättern kommen. Wenn das passiert, werden die Anlagen automatisch abgeschaltet. Warntafeln weisen auf die Gefahr von Eisabfall hin.
-
1.
Das Windrad ist in Betrieb und produziert Strom.
-
2.
Eisansatz wird detektiert, aufgrund der Unwucht der Rotorblätter mit Eisdetektionsgeräten.
-
3.
Das Windrad schaltet ab: Eisabfall ist nur unter dem Windrad möglich, Eiswarnleuchten beginnen sofort zu blinken.
-
4.
Sensoren detektieren, wenn das Eis geschmolzen ist, das Windrad nimmt automatisch den Betrieb wieder auf.
Wussten Sie schon?
Es gibt verschiedene Technologien wie sich Windräder vor Eis schützen können. Je nach Standort werden Modelle gewählt, die den Eisansatz schon verhindern, bevor er entsteht, beispielsweise mit einer Spezialbeschichtung oder elektrischen Heizelementen. Das ist besonders in alpinen Lagen sehr wichtig. So können sich die Windräder weiter drehen.