Schall

Kann ich ein Windrad hören?

Ob ein Windrad hörbar ist, hängt von Abstand, Windstärke und Umgebungsgeräuschen ab. Meist überdecken Natur- und Alltagsgeräusche das Betriebsgeräusch, besonders in größerer Entfernung. Selbst bei starkem Wind entspricht die Lautstärke in rund 250 Metern etwa dem Rauschen des Waldes – mit zunehmender Distanz nimmt sie weiter ab.

Schalluntersuchungen

Bereits in der Planungsphase werden umfassende Schalluntersuchungen durchgeführt. Maßgeblich ist die leiseste Viertelstunde der Nacht, in der der zusätzliche Schall durch ein Windrad weniger als 3 Dezibel betragen darf.

Die Darstellung gilt für Windstärken mit der höchsten Schallemission der Windkraftanlagen (106,9 dB(A)).

Wussten Sie schon?

Die Infraschallemissionen von Windrädern sind für Anrainer:innen unbedenklich. Sie entstehen durch natürliche Quellen wie der Meeresbrandung oder Gewitter, aber auch durch technische Geräte wie Heizungen, Klimageräte oder Windräder.

Schattenwurf

Gesetzlich geregelt und berechnet

Klare gesetzliche Vorgaben

Der Schattenwurf von Windkraftanlagen auf Wohngebäude ist gesetzlich streng geregelt. Als zulässiger Richtwert gelten maximal 30 Minuten pro Tag und insgesamt höchstens 30 Stunden pro Jahr. Diese Werte werden sehr konservativ berechnet, nämlich unter der Annahme, dass es das ganze Jahr über keine Bewölkung gibt.

Die W.E.B sichert den Bewohner:innen im Umfeld des Windparks jedenfalls zu, dass es zu keinen Störungen durch rotierenden Schattenwurf kommt. Dies wird durch eine entsprechende Steuerung (gegebenenfalls Abschaltung) der Windräder sichergestellt.

Wann und warum Schatten auftreten

Ob und wie weit ein Schatten reicht, hängt vom Sonnenstand, der Höhe der Windkraftanlage, ihrer Position sowie vom Gelände ab. Lange Schatten entstehen ausschließlich bei tief stehender Sonne in den Morgen- und Abendstunden.

Berechnung und Einhaltung der Grenzwerte

Bereits in der Planungsphase wird der mögliche Schattenwurf für umliegende Gebäude genau berechnet. Wird absehbar, dass die zulässigen Werte überschritten werden könnten, wird dies durch eine automatische Steuerung der Anlagen verhindert, etwa durch zeitweise Abschaltungen. So wird sichergestellt, dass es zu keinen unzulässigen Beeinträchtigungen kommt.