Windenergie im Einklang mit der Natur
Vögel & Fledermäuse
Schutz hat höchste Priorität
- Sorgfältige Standortwahl & Ausgleichmaßnahmen
- Sensoren stoppen Anlagen bei Bedarf
- Artenschutz ist Teil der Genehmigung
Wildtiere
Kaum Einfluss auf Verhalten
- Keine negativen Effekte auf Rehe, Füchse & andere Wildtiere
- Tiere meiden Windräder nicht dauerhaft
- Schneller Gewöhnungseffekt
Weidetiere
Schnelle Gewöhnung im Alltag
- Kühe, Schafe & Pferde gewöhnen sich rasch
- Keine Stressreaktionen beobachtet
- Schatten wird an heißen Tagen genutzt
Quelle: Erkenntnisse aus zahlreichen Studien und Projektbegleitungen
Windpark Grafenschlag:
Mehr Lebensraum und Artenschutz
Im Zuge der Errichtung des Windparks Grafenschlag II wurden umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, die gezielt dem Artenschutz sowie der Verbesserung von Lebensräumen dienen.
Zum Schutz von Fledermäusen werden die Windkraftanlagen im Zeitraum von 1. August bis 30. September in den Abend- und Morgenstunden abgeschaltet. Dadurch wird das Kollisionsrisiko während besonders sensibler Aktivitätszeiten deutlich reduziert.
Zum Schutz des Schwarzstorchs wurden auf einer Fläche von 3,8 Hektar geeignete Nahrungshabitate gesichert, zusätzlich Ersatzhorste angelegt und die betroffenen Anlagen in den ersten drei Betriebsjahren im Frühjahr zeitweise abgeschaltet.
Für Amphibien wurden im Projektgebiet neue Laichhabitate in Form von Biotopen und Tümpeln geschaffen. So verbessern wir die Lebensbedingungen für verschiedene Amphibienarten und können bestehende Populationen nachhaltig schützen.
Wussten Sie schon?
Windkraftprojekte werden vor dem Bau jahrelang ökologisch geprüft und begleitet.