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Projekte & Leistung

PROJEKTENTWICKLUNG: ZUWACHS IN DEN USA

PV-Projekte in Betrieb

Die USA ist ein wichtiger Wachstumsmarkt der W.E.B auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Im Jahr 2021, fĂŒnf Jahre nach der Inbetriebnahme des ersten US-Projektes der W.E.B, nahm der Wachstumskurs in den USA Fahrt auf. Zwei Photovoltaikprojekte gingen im Nordwesten der USA in Betrieb.

Ende 2016 war es das Windenergieprojekt Pisgah Mountain im US-Bundesstaat Maine, das der W.E.B die TĂŒren in den USA öffnete. FĂŒnf Jahre sind in der Zwischenzeit vergangen â€“ fĂŒnf Jahre, die die W.E.B dazu nutzte, ein schlagkrĂ€ftiges nordamerikanisches Team aufzubauen, das seither viel Zeit und Arbeit in die Entwicklung neuer Projekte investiert hat. 2021 war dann die Zeit fĂŒr die nĂ€chsten Erfolgsmeldungen der W.E.B-Tochter SWEB Development aus Übersee gekommen: Zwei FreiflĂ€chen-Photovoltaikprojekte mit einer Gesamtleistung von ĂŒber 7,5 MWp wurden erfolgreich in Betrieb genommen.

Alte Farm neu genutzt
Die Weiten der Vereinigten Staaten von Amerika sind prĂ€destiniert fĂŒr die Erzeugung Erneuerbarer Energien. Neben dem Wind gibt es auch genĂŒgend Sonne, die genutzt werden will. Der W.E.B-Strategie folgend begab man sich schon frĂŒh auf die Suche nach geeigneten FlĂ€chen, um sauberen Sonnenstrom zu produzieren. 

FĂŒndig wurde die W.E.B im Nordwesten der USA – in Brookfield, Massachusetts. Hier befand sich ehemals eine Farm, die jedoch aufgegeben wurde. Ein Hauptgrund dafĂŒr war der unfruchtbare Boden, der fĂŒr die landwirtschaftliche Nutzung zu wenig ertragsfĂ€hig war. Die Lösung: Strom- statt Lebensmittelproduktion! So sicherte sich die W.E.B das rund fĂŒnf Hektar große Land und begann mit der Planung des Photovoltaikprojektes. Die Bauarbeiten starteten im April 2020 und wurden bereits im selben Jahr abgeschlossen. Trotz des zĂŒgigen Tempos war eine Inbetriebnahme nicht vor 2021 geplant, da der Mittelspannungsanschluss vom Netzbetreiber erst fertiggestellt werden musste. Am 27. Dezember 2021 war es dann aber endlich so weit: Das Projekt mit einer Gesamtleistung von rund 5 MWp speiste die erste Kilowattstunde sauberen Strom ins Netz ein. 

Auch wenn die Farm durch das Projekt eine neue Nutzung erfuhr, bleibt der Nostalgiefaktor hoch, denn das Farmleben wird in gewisser Weise fortgefĂŒhrt. Damit das Gras unter den PV-Modulen auch immer frisch gemĂ€ht ist, setzt die W.E.B Schafe ein, die diesen Job ĂŒbernehmen. Eine richtige „PV-Farm“ eben, die zeigt, wie sich FreiflĂ€chen-Photovoltaik und Landwirtschaft perfekt ergĂ€nzen.

Ein Projekt als WerbetrÀger
Rund 15 Kilometer entfernt von Brookfield liegt Brimfield, der Schauplatz fĂŒr das zweite große Photovoltaikprojekt der W.E.B im Jahr 2021. Hier rollten Mitte Mai 2021 erstmals die Bagger an, um die Umsetzung des nĂ€chsten PV-Parks zu realisieren. Die Arbeiten liefen ebenfalls auf Hochtouren, sodass es am 29. Dezember 2021 zur Erfolgsmeldung kam, dass die 2,56 MWp starke Anlage erfolgreich ans Netz angeschlossen wurde.

Die Symbolik dieses Projektes geht weit ĂŒber die Produktion sauberer Energie hinaus. Es zeigt vielmehr, dass Green Investments mittels nachhaltiger Projekte immer mehr in den Fokus der Finanzwelt rĂŒcken. So ist beim PV-Park in Brimfield die ebenfalls in Massachusetts ansĂ€ssige Needham Bank Partner der W.E.B. Die Bank war von dem Projekt so begeistert, dass sie den PV-Park zum Drehort fĂŒr einen TV-Spot wĂ€hlte. Wenn die Menschen in Massachusetts ihren Fernseher aufdrehen, flimmert das W.E.B-Projekt in Brimfield ĂŒber den Bildschirm.

Mehrwert fĂŒr die Region

Weitere erfreuliche Nachrichten aus den USA gab’s im Mai: Es fiel der Startschuss fĂŒr den Bau des 20 MW starken Windparks Silver Maple in Maine. 

Wie bei all ihren Projekten rĂŒckt die W.E.B den Aspekt der RegionalitĂ€t auch hier in den Fokus. Zulieferer und andere Partner werden vom US-Team der W.E.B so gut wie möglich in der Umgebung gesucht, um einen positiven Effekt auf die regionale Wertschöpfung zu erzielen. DarĂŒber hinaus wird die Region dabei unterstĂŒtzt, ein Naturschutzgebiet fĂŒr ein StĂŒck Land in KĂŒstennĂ€he zu schaffen. Die W.E.B vereint hier somit Klima- und Naturschutz. 

Die Anrainer des 2016 eröffneten US-Windparks Pisgah Mountain profitieren ebenfalls vom Projekt Silver Maple. Denn im Zuge der Bauarbeiten wird der bestehende Windpark mit einer bedarfsorientierten Nachtkennzeichnung ausgestattet, die nur dann blinkt, wenn sich Flugobjekte in der nĂ€heren Umgebung befinden. Dank der modernen Technologie ist dann Schluss mit der nĂ€chtlichen Dauerbeleuchtung der Windkraftanlagen.

RÜCKBLICK

Reges Bautreiben in Österreich

Seit 1997 drehen sich bereits WindrĂ€der in der Gemeinde Grafenschlag und nun – knapp 25 Jahre spĂ€ter – wurde ein weiteres, starkes Zeichen fĂŒr den Klimaschutz im Waldviertel gesetzt. Im Herbst 2020 starteten die Bauarbeiten fĂŒr vier neue Anlagen in Grafenschlag, die 2021 vorangetrieben wurden. Von MĂ€rz bis April standen Infrastrukturarbeiten am Programm. Von Oktober bis Dezember erfolgten Anlieferung und Errichtung der Windradkomponenten. PĂŒnktlich zum Jahreswechsel nahm der Windpark mit einer Gesamtleistung von 12,3 MW seinen Probebetrieb auf. 

Im Weinviertel trennen keine zehn Kilometer Luftlinie die W.E.B-Windenergieanlagen im Ortsgebiet von Spannberg, Matzen und Klein-Harras. Mit der guten Erfahrung der vier bereits bestehenden Windparks in der Region im GepĂ€ck startete die W.E.B im November mit dem Bau der Projekte Spannberg III und Matzen-Klein-Harras II, wobei sich aufgrund der rĂ€umlichen NĂ€he die Arbeiten an beiden Windparks effektiv zusammenlegen ließen. Auch hier war bereits 2020 mit dem Bau der Windparks begonnen worden. 2021 wurde intensiv an der Umsetzung gearbeitet und seit dem ersten Quartal 2022 produzieren in Spannberg vier und in Matzen-Klein-Harras drei Anlagen sauberen, regionalen Strom. 

Im November hat die am FirmengelĂ€nde des W.E.B-Energiewendepartners Holz Neubauer GmbH errichtete Photovoltaikanlage ihre erste Kilowattstunde GrĂŒnstrom geliefert. Die Kooperation beruht auf einem Power-Purchase-Agreement, mit dem die Stromversorgung langfristig und kostengĂŒnstig auf Erneuerbare Energie umgestellt wird.
 

Eröffnung mal zwei

2020 wurde der französische W.E.B-Windpark Tortefontaine in Betrieb genommen. Im September 2021 eröffneten Niederösterreichs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf sowie der französische Botschafter in Österreich Gilles PĂ©cout gemeinsam mit den W.E.B-VorstĂ€nden Frank Dumeier und Michael Trcka den Windpark von Österreich aus. Nur wenig spĂ€ter feierte das französische W.E.B-Team mit der Bevölkerung rund um Tortefontaine die Eröffnung des Windparks. Ein Projekt, das zeigt, dass der internationale Weg raus aus der Klimakrise gemeinsam gegangen wird.

Installierte Leistung im Dreijahresvergleich (MW per 31.12.) 2021 2020 2019
Österreich 243,6 230,9 230,1
Frankreich 102,8 102,8 84,8
Deutschland 99,7 99,7 99,7
Kanada 39,8 39,8 39,8
Italien 32,1 32,1 32,1
USA 16,6 9,1 9,1
Tschechische Republik 9,1 9,1 9,1
Gesamt 543,7 523,5 504,6

Windparkwanderung begeisterte Jung und Alt

Am Nationalfeiertag lud die W.E.B bei herrlichem Wetter zur Windparkwanderung in Grafenschlag. Und das Interesse war ĂŒberwĂ€ltigend. Zahlreiche Menschen strömten ĂŒber den Nachmittag verteilt in den Wald, um die vier in Bau befindlichen WindrĂ€der aus nĂ€chster NĂ€he zu betrachten. Die W.E.B stand dabei mit all ihren Expertinnen und Experten fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung, und davon gab es eine ganze Menge. Die positive Stimmung und das große Interesse quer durch die Generationen zeigten, wie sehr sich die Waldviertlerinnen und Waldviertler mit Lösungen der Klimakrise beschĂ€ftigen. Gleichzeitig war dies ein starkes Zeichen fĂŒr den Klimaschutz sowie die Windkraft in der Region.

Die nĂ€chste große Begegnung mit der Bevölkerung steht heuer an: Mit einer großen Portion Vorfreude plant die W.E.B das offizielle Eröffnungsfest des neuen Windparks Grafenschlag.

KRAFTWERKSBETRIEB: ROTORBLATTWARTUNG

Wie in einem Action-Stunt

RotorblĂ€tter unterliegen im Betrieb einer extremen Beanspruchung des Materials. Darum brauchen sie regelmĂ€ĂŸige Wartungen und gelegentlich auch eine Reparatur. Doch wie entstehen eigentlich SchĂ€den an der OberflĂ€che? Und vor allem: Wie behebt man sie in luftiger Höhe?

Aus der Ferne betrachtet, wirken die weißen Riesen geradezu behĂ€big, wenn sie sich sanft im Wind drehen. Doch der Eindruck tĂ€uscht. Ein Rotorblatt ist enormen ZentrifugalkrĂ€ften ausgesetzt, denn seine FlĂŒgelspitzen erreichen Umfangsgeschwindigkeiten von etwa 280 km/h. Das bringt eine derartige Beanspruchung des Materials mit sich, dass sogar die LuftqualitĂ€t rund um ein Windrad Auswirkung auf die Erosion des Materials hat. Steht ein Windrad etwa auf einem staubigen Acker, entstehen Verschmutzungen und winzige Risse in der OberflĂ€che, die sich allmĂ€hlich vergrĂ¶ĂŸern können. Das fĂŒhrt zwar nicht zu Unwuchten im Betrieb, kann aber verstĂ€rkte BetriebsgerĂ€usche der Rotoren verursachen.

Reparatur eines Windrads nur bei Windflaute

Dagegen hilft nur eines: regelmĂ€ĂŸige, professionelle Wartung. FĂŒr die W.E.B ĂŒbernimmt das die Firma RTS Wind AG mit Sitz in Bremen. Wenn deren Serviceteams an Seilen und in BĂŒhnen an den BlĂ€ttern im Einsatz sind, wirkt das, als ob Stunt-Szenen fĂŒr einen Actionfilm gedreht wĂŒrden. Kleinere Notreparaturen können nĂ€mlich von Servicetechnikern am Seil durchgefĂŒhrt werden. Bei grĂ¶ĂŸeren Reparaturen und umfassenden Sanierungen kommt die Abseil-BĂŒhne zum Einsatz, weil so das Rotorblatt intensiv von allen Seiten bearbeitet werden kann. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass derartige EinsĂ€tze windabhĂ€ngig sind. Bei WindstĂ€rken ĂŒber 10 m/s ist eine Nutzung der BĂŒhne nicht mehr möglich, weil dann die Gefahr besteht, dass die BĂŒhne Turm oder FlĂŒgel beschĂ€digt. Darum werden solche Arbeiten auch immer in den windschwachen Monaten im FrĂŒhjahr oder Sommer ausgefĂŒhrt. RegelmĂ€ĂŸige Gutachten bringen aber immer wieder kleine SchĂ€den ans Licht. Deshalb werden die Anlagen mit Kameras oder Drohnen jĂ€hrlich inspiziert und auf GerĂ€uschverĂ€nderungen ĂŒberprĂŒft.
 

Gewitter: der natĂŒrliche Feind des Rotors

Im GeschĂ€ftsjahr 2021 wurde die komplette Sanierung der V80- und V90-Anlagen im Windpark Altentreptow in Deutschland abgeschlossen. Mögliche LaminatschĂ€den an den Rotoren wurden dokumentiert, dann mit Glasfaserspachtel oder Klebeharz ausgefĂŒllt, schließlich geschliffen und neu lackiert. Wo erforderlich, wurde auch die Erosionsschutzfolie an der Spitze ausgebessert bzw. neu geklebt. Die Vorderkanten wurden dann sorgfĂ€ltig auf Kontur geschliffen. Auch die Rotoren des Windparks Auersthal wurden zum Teil saniert. Da sie sich jedoch bei der Wartung in weitgehend gutem Zustand zeigten, mussten nur kleinere Ausbesserungen vorgenommen werden. Ein anderer „natĂŒrlicher Feind“ der Rotoren sind Gewitter. Zwar verfĂŒgen die WindrĂ€der ĂŒber Blitzschutzsysteme, dennoch treten gelegentlich SchĂ€den nach Blitzeinschlag auf. Darum muss der Durchgangswiderstand der Schutzsysteme regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft werden. Im Oktober 2021 wurde daher im Windpark Spannberg im Rahmen einer Gesamtsanierung der RotorblĂ€tter auch das Blitzschutzsystem repariert.

Neue Software in der Leitzentrale

2021 wurde eine elektronische Anrufverarbeitung in der Leitzentrale eingefĂŒhrt. Die im Haus entwickelte Software ermöglicht es, sĂ€mtliche am Leitstand eingehende und abgehende Telefonate effizient zu bearbeiten. Trifft ein Anruf in der Leitzentrale ein, wird er am Monitor zur Bearbeitung angezeigt. Bereits wĂ€hrend des GesprĂ€chs kann der Leitwart die nötigen Dokumentationsschritte per Mausklick setzen, z. B. An- und Abmeldezeiten von Servicetechnikern vermerken, gemeldete MĂ€ngel erfassen, Abschaltungen planen etc. So wird eine deutliche Effizienzsteigerung im Gesamtprozess erreicht und eine lĂŒckenlose Dokumentation garantiert. Im Fall spĂ€terer Recherchen ist das Nachvollziehen der AktivitĂ€ten ein Kinderspiel. 

Die neue State-of-the-Art-Plattform der W.E.B wird nun zum NĂ€hrboden fĂŒr viele neue Anwendungen. Dank ihrer Skalierbarkeit und der ausgeklĂŒgelten Datenhaltung können große Datenmengen heterogener Quellen, z. B. von unterschiedlichen Windkraftanlagentypen oder PV-Wechselrichtertypen, effizient verarbeitet werden. ZusĂ€tzlich zu den ĂŒblichen 10-Minuten-Mittelwerten erlauben nun hochaufgelöste Daten (Sampling im Sekundentakt) noch detailliertere Analysen des Maschinenverhaltens.

RÜCKBLICK

GroßkomponententĂ€usche 2021, von der W.E.B durchgefĂŒhrt

Getriebewartung bei den WindrÀdern

Die W.E.B tauscht im Durchschnitt pro Jahr 13 bis 14 Getriebe an ihren Windkraftanlagen aus. Vor sechs Jahren wurde ein Ringtausch fĂŒr alle Getriebe begonnen, die Ă€lter als zehn Jahre sind. DafĂŒr werden die Getriebe zum Hersteller geschickt, der sie wieder aufbereitet. Dann werden sie erneut montiert. Um rechtzeitig mögliche SchĂ€den zu entdecken, werden die Getriebe regelmĂ€ĂŸig sorgfĂ€ltig durchgecheckt. Das geschieht bereits bei der ÜberprĂŒfung der ÖlstĂ€nde. Die ÖlmessstĂ€be sind nĂ€mlich mit einem Magneten versehen. Findet man daran SpĂ€ne (mögen sie noch so winzig sein), gilt es das Getriebe zu endoskopieren und auf mögliche Abnutzungen zu untersuchen.
 

Die FlexibilitÀt unserer Techniker

Die Servicetechniker der W.E.B mĂŒssen eine Reihe von Qualifikationen mitbringen. Eine ganz wesentliche ist ein hohes Maß an FlexibilitĂ€t. Überall, wo die W.E.B Windkraftanlagen betreut, sind EinsĂ€tze vor Ort notwendig.

Jeden Freitag schickt Christian Böhm, Teamleiter der W.E.B-Serviceabteilung, die Planung fĂŒr die nĂ€chste Woche aus. Auf dem Programm stehen dann meist Routinearbeiten und Kontrollen, die in allen Anlagen zweimal jĂ€hrlich anfallen. Nicht selten kommt es jedoch anders als geplant und bei unerwarteten VorfĂ€llen muss zu SpontaneinsĂ€tzen ausgerĂŒckt werden. Das kann bedeuten, rasch alles Notwendige zusammenzupacken, um am kommenden Tag in Deutschland, Frankreich, Tschechien oder Österreich eine Störung in einer Anlage zu beheben. Der Zeitrahmen fĂŒr solche EinsĂ€tze ist fallweise allein schon deshalb recht eng, weil gĂŒnstige Windfenster ausgenĂŒtzt werden mĂŒssen. Ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag: An einem Donnerstag wurde festgestellt, dass ein Generator defekt war, am Freitag wurde ein Kran organisiert, am Tag darauf war er aufgebaut, und schon am Montag war der Generator getauscht.


Stromproduktion

Die Inbetriebnahmen neuer Anlagen fanden im Berichtsjahr vor allem zu Jahresende statt, weswegen deren Stromproduktion noch wenig zum Ergebnis beitragen konnte. Die Windausbeute war 2021 besonders in Europa geringer als im Vorjahr.

Stromproduktion in MWh 2021 2020 2019 2018
Österreich 485.747 495.615 560.335 450.743
Frankreich 230.146 262.108 214.679 160.374
Kanada 224.552 223.892 158.070 145.685
Deutschland 190.979 218.521 195.929 157.229
Italien 61.404 56.692 38.360 13.409
USA 30.266 30.727 31.180 31.310
Tschechische Republik 14.235 14.579 16.180 15.687
Gesamt 1.237.329 1.302.135 1.215.256 974.437

Wie Covid die Arbeit erschwert

Auch die Restriktionen aufgrund der Covid-Pandemie haben den Servicetechnikern bei ihren EinsĂ€tzen in den USA und Kanada einiges abverlangt. Das Prozedere war langwierig: Zuerst musste Stefan Karkulik aus der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der SWEB USA und Kanada in einem Schreiben an die jeweiligen Botschaften bestĂ€tigen, dass der Einsatz der Techniker fĂŒr Routinekontrollen an Windkraftanlagen notwendig ist. Nach Einreichung aller Unterlagen inklusive Impfnachweisen stellte dann die Botschaft ein Empfehlungsschreiben fĂŒr die Einreise aus. Damit die zusĂ€tzlich erforderlichen Covid-Tests bei Ankunft noch gĂŒltig waren, mussten sie bei einer Zwischenlandung in Deutschland gemacht werden. All das war aber immer noch keine Garantie fĂŒr die Einreise. Die betreffenden Grenzbeamten hatten das Recht, die Einreise zu verweigern, wenn ihnen die Dringlichkeit nicht gegeben schien. Von diesem Recht machten sie – Gott sei Dank – keinen Gebrauch. Die letzte HĂŒrde: In Kanada sind die EinreisebeschrĂ€nkungen je nach Standort der Anlage von Region zu Region unterschiedlich. Doch letztlich konnten die Serviceteams alle EinsĂ€tze meistern.

STROMVERMARKTUNG: TURBULENZ, DYNAMIK & WACHSTUM

Ein Jahr der Extreme

In dem so dynamischen Markt fĂŒr Erneuerbare Energien ist derzeit kein GeschĂ€ftsjahr wie das vorherige. Doch was den Vertrieb des GrĂŒnstroms anlangt, darf man wohl mit Fug und Recht von einem besonderen Jahr fĂŒr die W.E.B sprechen. Immerhin konnte 2021 die Anzahl der versorgten ZĂ€hlpunkte fast verdoppelt werden – mehr als 11.000 waren zu Jahresende in Belieferung. Ein Blick zurĂŒck.

Grund fĂŒr die Dynamik im GrĂŒnstrom-GeschĂ€ft sind die Turbulenzen auf dem Energiemarkt und nicht zuletzt die Folgen der Corona-Krise. Nach dem Ende der Lockdowns ging die Nachfrage plötzlich sprunghaft in die Höhe. Gleichzeitig war das Angebot an Erdgas stark eingeschrĂ€nkt, was in vielen europĂ€ischen LĂ€ndern zu einem Anstieg der Strompreise auf das FĂŒnf- bis Sechsfache fĂŒhrte.

Die W.E.B als verlĂ€sslicher Partner 

Die W.E.B ist in der Lage, auf Jahresbasis den an die Kunden gelieferten Strom aus eigener Kraftwerksproduktion bilanziell zu decken. Aber wie bei jedem Anbieter von Erneuerbarer Energie kann das nicht viertelstĂŒndlich bei jeder Wetterlage gewĂ€hrleistet werden. Bei schwacher Wind- oder Sonnenlage muss zu bestimmten Zeitpunkten auf dem Spotmarkt (der Strombörse fĂŒr Lieferungen am nĂ€chsten oder am selben Tag) Strom zugekauft werden. Oder umgekehrt: Bei gĂŒnstiger Wind- oder Sonnenlage muss Strom verkauft werden. Ziel bei alldem muss ein in jeder Viertelstunde genauer Ausgleich zwischen Erzeugung und Verbrauch sein. 

Auch auf dem Spotmarkt sind Anbieter dem Preisniveau des Marktes ausgesetzt. Die W.E.B musste daher die rasant angestiegenen Strompreise in ihrer Kalkulation berĂŒcksichtigen und das Preisniveau fĂŒr die Kunden anpassen. Die W.E.B konnte den Effekt aber erheblich dĂ€mpfen, weil sie nicht wie ein reiner StromhĂ€ndler ohne eigene ProduktionskapazitĂ€ten allein auf den Spotmarkt angewiesen ist. Somit konnten trotz aller Verwerfungen die Preisgarantien 2021 fĂŒr die Bestandskunden gehalten werden. Die W.E.B hat sich in einer kritischen Marktsituation einmal mehr als verlĂ€sslicher Partner erwiesen.

FĂŒr die steigende Stromnachfrage bestens gerĂŒstet: die Kundenbetreuerinnen des W.E.B-GrĂŒnstrom-Teams

Enorme administrative Leistung

Ganz anders erging es vielen Stromanbietern, die als reine HĂ€ndler ohne Eigenproduktion auf dem Markt agieren. Die Preis-Rallye brachte deren GeschĂ€ftsmodelle derart ins Wanken, dass einige Firmen gleichsam ĂŒber Nacht vom Markt verschwanden. Die Folge: Viele Kunden standen plötzlich ohne Stromlieferant da, auf der dringenden Suche nach einem neuen Anbieter. Und auch hier konnte die W.E.B in die Bresche springen. Alle Anfragen konnten angenommen werden, niemand musste abgewiesen werden. Möglich war das nur dank einer enormen administrativen Leistung des gesamten GrĂŒnstrom-Teams.
„Das war eine Phase, in der das Team sich trotz enormer Belastung bestens bewĂ€hrt hat“, berichtet Markus Amatschek, der das W.E.B-GrĂŒnstrom-Team leitet.

Anzahl der ZĂ€hlpunkte fast verdoppelt

FĂŒr den W.E.B-GrĂŒnstrom war es also ein Ă€ußerst erfolgreiches Jahr. Die Absatzziele wurden erreicht. Die GrĂŒnstromkunden konnten insgesamt mit mehr als 100 GWh beliefert werden, die Anzahl der belieferten ZĂ€hlpunkte hat sich in diesem Jahr auf mehr als 11.000 beinahe verdoppelt. Das Wachstum wirkte sich kontinuierlich in allen Segmenten aus, bei Privat- ebenso wie Businesskunden. Mit der Diözese Linz konnte ein großer und prestigetrĂ€chtiger Kunde gewonnen werden (siehe RĂŒckblick - Diözese Linz). Viele neue AktionĂ€re sind im Rahmen der Kapitalerhöhung als Stromkunden hinzugekommen. Auch der Anteil der GrĂŒnstromkunden, die den StromĂŒberschuss aus ihrer PV-Anlage bei der W.E.B einspeisen und vergĂŒten lassen, ist rund um ein Drittel gewachsen. 2021 – ein Jahr, das Lust auf das nĂ€chste macht.

Projekt „Flex+“ – ein Baustein fĂŒr den Strommarkt der Zukunft

Der Stromkunde der Zukunft wird nicht lĂ€nger nur ein Konsument sein, sondern ein Prosumer. Das heißt: Passive Stromverbraucher wandeln sich zu aktiven Teilnehmern am Strommarkt. Der SchlĂŒssel dazu: FlexibilitĂ€t. Mithilfe einer hersteller- und technologieĂŒbergreifenden Plattform wurde im Projekt „Flex+“ eine Schnittstelle zwischen Lieferanten und Prosumern geschaffen. Das Ziel: Auf Basis von Prognosen fĂŒr Stromproduktion, -preis und -bedarf soll der zeitliche Ablauf der Versorgung von E-Autos, WĂ€rmepumpen oder anderen Verbrauchern und Speichern flexibel gesteuert und optimiert werden. An dem von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG finanzierten Projekt ist auch die W.E.B beteiligt. Florian Mader konnte das firmeneigene Know-how nutzen und einen wichtigen Beitrag bei der Implementierung der nötigen Infrastruktur leisten. Das Ergebnis: Flex+ funktioniert! Das nĂ€chste Etappenziel ist die Anwendung bei einem grĂ¶ĂŸeren Gewerbebetrieb.

RÜCKBLICK

Diözese Linz – ein prestigetrĂ€chtiger Großkunde

Das W.E.B-GrĂŒnstrom-Team konnte im vergangenen GeschĂ€ftsjahr einen ĂŒberaus erfreulichen Erfolg verbuchen: Mit der Diözese Linz wurde ein neuer Großkunde gewonnen. Rund 425 Pfarren sowie zahlreiche kirchliche Einrichtungen und RechtstrĂ€ger sind in einem gemeinsamen Rahmenvertrag gebĂŒndelt. Die Ausschreibung der knapp 3.000 ZĂ€hlpunkte in der Diözese fĂŒr die Jahre 2022 bis 2024 konnte die W.E.B mit ihrem GrĂŒnstrom-Angebot Umweltzeichen UZ 46 fĂŒr sich entscheiden. 
 

GrĂŒnstrom in Deutschland startet durch 

Auch in Deutschland hat sich in Sachen GrĂŒnstrom einiges getan. Das Jahr 2021 kann als Jahr des Durchstartens auf dem deutschen Markt verbucht werden. Insgesamt sind jetzt 5 GWh unter Vertrag. 2021 versorgte die W.E.B vor allem ihre deutschen Stakeholder mit Strom: AktionĂ€re, Windparkanrainer und den Vertriebspartner ProEngeno. Geplant ist, den Vertrieb in Deutschland schrittweise auszubauen, um auch Privatkunden aus den Windparkregionen sowie jene Gewerbekunden mit Strom versorgen zu können, die bereits W.E.B-Kunden in Ă–sterreich sind und auch in Deutschland Strombedarf haben. 

Strompreise an den Börsen rasant gestiegen 

Bereits zu Jahresbeginn hat sich an den Strombörsen eine Preissteigerung abgezeichnet. Wie rasant diese Fahrt noch werden sollte, ĂŒberraschte selbst die Experten. Im Interview mit Karina Knaus von der Österreichischen Energieagentur finden Sie eine interessante Analyse dazu.

Die Gemeinde liefert Sonnenstrom

Als Energiewendeunternehmen arbeitet die W.E.B seit Jahren an Konzepten fĂŒr die dezentrale Energieversorgung, mit dem Ziel, Strom nach Möglichkeit dort zu erzeugen, wo er verbraucht wird. RegionalitĂ€t ist auch fĂŒr immer mehr Gemeinden ein wichtiges Thema bei der Stromversorgung. Da lag es natĂŒrlich nahe, jene Gemeinde als GrĂŒnstromkunden zu gewinnen, in der die Firmenzentrale der W.E.B angesiedelt ist. Und das ist auch gelungen. Seit 2014 ist die Gemeinde  Pfaffenschlag Kunde der W.E.B. 

2021 hat die Gemeinde Pfaffenschlag nun eine neue Photovoltaikanlage auf dem Gemeindeamt errichtet, nachdem bereits im Vorjahr eine Anlage auf der Volksschule und 2015 eine auf dem Kindergarten installiert worden war. Der nicht selbst verbrauchte Strom wird in den W.E.B-Bilanzkreis eingespeist und von der W.E.B vergĂŒtet. Damit ist die Gemeinde Pfaffenschlag einer von zahlreichen „Sonnenstrom-Lieferanten“ der W.E.B.

BÜRGERBETEILIGUNG: EIGENKAPITAL FÜR DAS WACHSTUM

Kapitalerhöhung 2021

Die Nachfrage nach den Neuen Aktien der W.E.B war so groß, dass die Angebotsfrist bereits nach eineinhalb Tagen beendet werden musste. Mit den eingeworbenen 25,2 MEUR ist dies die erfolgreichste Emission Neuer Aktien in der W.E.B-Geschichte.

Nach mehr als zehn Jahren und zahlreichen Anleiheemissionen war es 2021 wieder so weit: Die W.E.B emittierte Neue Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung. Die ersten GesprĂ€che darĂŒber hatten allerdings bereits im Jahr 2020 begonnen. „Unser Plan war es, in der Hauptversammlung 2020 einen entsprechenden Beschlussvorschlag einzubringen. Dann kam Covid-19 mit all den bekannten Unsicherheiten, deshalb haben wir diese Idee um ein Jahr verschoben“, erinnert sich Finanzvorstand Michael Trcka. Die Zustimmung der AktionĂ€rinnen und AktionĂ€re in der Hauptversammlung – die auch 2021 virtuell durchgefĂŒhrt wurde – war mit mehr als 97 % beeindruckend klar.

Aktiensplit 1 : 10 im Juni

Vor der eigentlichen Kapitalmaßnahme wurde der ebenfalls beschlossene Aktiensplit zum Stichtag 21.06.2021 umgesetzt. Michael Trcka betont den Aspekt der BĂŒrgerbeteiligung im Zusammenhang mit diesem Schritt: â€žDer Preis, zu dem die Aktien im Traderoom gehandelt werden, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das Vertrauen der Investoren freut uns zwar, zugleich ist ein Einstiegspreis von rund 1.000 EUR pro Aktie fĂŒr viele eine HĂŒrde. Mit diesem Aktiensplit wollen wir es einer möglichst breiten Basis von Investoren ermöglichen, sich schon mit vergleichsweise kleinen BetrĂ€gen an der W.E.B zu beteiligen. Jeder soll die Chance haben, am Wachstum der Erneuerbaren Energien teilzunehmen und davon zu profitieren.“

ÜberwĂ€ltigende Nachfrage

Die Zeichnungsfrist startete am 01.09.2021 mit der Bezugsfrist, in der bestehende AktionĂ€re fĂŒr jeweils 10 zum Stichtag (25.08.2021) gehaltene Aktien eine Neue Aktie zum Preis von 85 EUR zeichnen konnten. Mehr als 3.000 bestehende Investoren machten von ihren Bezugsrechten Gebrauch. Doch auch der im Traderoom angebotene Bereich fĂŒr den Verkauf von Bezugsrechten wurde rege genutzt; insgesamt wechselten rund 30 % der Bezugsrechte ihren Besitzer. Zum Ende der Bezugsfrist waren 88 % der Neuen Aktien gezeichnet.

Das öffentliche Angebot der verbleibenden 12 % an Neuen Aktien war innerhalb kĂŒrzester Zeit deutlich ĂŒberzeichnet, weshalb die Angebotsfrist nach nur eineinhalb – von geplanten 42 – Tagen vorzeitig beendet wurde. Die Überzeichnung machte eine teilweise KĂŒrzung der Zuteilung erforderlich: Bei allen Zeichnern, die mehr als 150 Neue Aktien erwerben wollten, wurden 150 Aktien fix zugeteilt und die darĂŒber hinausgehende StĂŒckzahl um 43,34 % reduziert. Zeichnungen bis zu 150 Aktien wurden zu 100 % bedient. Die Eintragung im Firmenbuch erfolgte zum 24.12.2021.

Erfolgreichste Kapitalerhöhung bisher

Insgesamt belĂ€uft sich das gezeichnete Volumen auf 25,2 MEUR, was die Emission zur erfolgreichsten der W.E.B-Geschichte macht. Die eingeworbenen Mittel dienen zur Finanzierung des weiteren Wachstumskurses der W.E.B. Warum die Neuen Aktien der W.E.B so eingeschlagen haben? Finanzvorstand Trcka dazu: „Die Zeiten fĂŒr grĂŒne Investments sind gut, das war uns klar. Um die Investoren auf der Reise von der Idee zur Kapitalerhöhung bis zur Umsetzung mitzunehmen, haben wir sie regelmĂ€ĂŸig und transparent informiert, unter anderem mit umfassenden Unterlagen, die wir per Post versandt haben, mit Veranstaltungen sowohl online als auch in PrĂ€senz, mit laufenden Neuigkeiten via E-Mail, Websites und Social Media. Das Investor-Services-Team wurde fĂŒr die Kapitalerhöhung erweitert und war jeden Tag deutlich lĂ€nger fĂŒr Fragen per Telefon und E-Mail verfĂŒgbar als sonst. Letztendlich braucht es fĂŒr ein Investment auch Vertrauen. Bei der Kapitalerhöhung haben uns mehr als 3.200 Menschen dieses Vertrauen gegeben. Wir werden damit jedenfalls sorgfĂ€ltig umgehen.“

Neuer Traderoom

Bereits im MĂ€rz 2021 war die Umstellung auf den neuen, verbesserten Traderoom erfolgt – nicht zuletzt in Vorbereitung auf den Aktiensplit und die Kapitalerhöhung. Die Website wurde fĂŒr die Nutzer intuitiver gestaltet, zugleich ermöglicht der neue Traderoom eine schnellere und einfachere Abwicklung des Aktienhandels. FĂŒr die Kapitalerhöhung wurde ein eigener Bereich geschaffen, sowohl fĂŒr die Zeichnung mit Bezugsrechten als auch fĂŒr den  Bezugsrechtehandel. Die Zahl digitaler Signaturen fĂŒr die Transaktionen ist auffĂ€llig gestiegen – vermutlich ist dies unter anderem dem Zuwachs an Handysignaturen fĂŒr den GrĂŒnen Pass geschuldet und damit auch eine pandemiegetriebene Transformation.

RÜCKBLICK

Die neue Zahl an W.E.B-Aktien nach Aktiensplit und Kapitalerhöhung:
3.172.983 W.E.B-Aktien

Deutlich mehr AktionĂ€re – nicht nur durch die Kapitalerhöhung

Im Jahresvergleich ist die Zahl der W.E.B-AktionĂ€re sprunghaft gestiegen, und dies nicht nur durch die Kapitalerhöhung. Insgesamt verzeichnete die W.E.B einen Zuwachs um mehr als ein Viertel – auch das ein noch nie erreichter Wert – auf 5.573 zum Jahresende 2021. 509 neue AktionĂ€re sind im Rahmen der Kapitalerhöhung hinzugekommen, die ĂŒbrigen 674 durch Transaktionen bereits emittierter Aktien.

  • rund 25,2 MEUR

    Zeichnungsvolumen

  • 3.620

    Investoren

  • 88 % der Neuen Aktien

    in der Bezugsfrist gezeichnet

  • 12 % der Neuen Aktien

    in der Angebotsfrist gezeichnet

  • rund 80 Neue Aktien

    pro Zeichnung

  • 27 % Frauenanteil

    unter den Zeichnern

  • mehr als 5.800 Transaktionen

    (Bezugsrechte und Zeichnungen)

Investorenevents – online und in PrĂ€senz

Auch wenn man bei einer Online-Veranstaltung darĂŒber streiten kann, ob diese den Namen â€žRoadshow“ zu Recht trĂ€gt: Die W.E.B setzte im Rahmen der Kapitalerhöhung sowohl auf klassische Roadshows, die durch die niedrigen Covid-Zahlen wieder möglich geworden waren, als auch auf Online-Roadshows.

145 Personen nahmen an der Online-Veranstaltung teil, die aus Pfaffenschlag ĂŒbertragen wurde. Die beiden PrĂ€senztermine im Stadtsaal Waidhofen/Thaya und an der WirtschaftsuniversitĂ€t Wien nutzten 192 Besucher, was zeigt, dass sich dieser Mix gut bewĂ€hrt hat. Daher wird die W.E.B auch in Zukunft Events in unterschiedlichen Formaten anbieten.